Sofern der Fettstoffwechsel im menschlichen Organismus aus dem Lot gerät, können Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle auftreten. Sie hängen mit einem zu hohen Cholesterinspiegel zusammen und gehören zu den Volkskrankheiten, die jährlich für zahlreiche Tote verantwortlich sind. Jedoch weiß die Medizin längst, dass der Fettstoffwechsel durch entsprechende Präparate positiv beeinflusst werden kann. Eines davon, das zumindest im Verdacht steht, dies bewirken zu können, ist das Gelée royale. Auf die Idee kam man schon lange, bevor die Wissenschaften das Thema erforschten. Schließlich nimmt man ja an, dass der Nährstoff maßgeblich dafür verantwortlich ist, eine Bienenkönigin zu dem zu machen, was sie ist. Und wenn das Gelee Königinnen hervorbringt, dann muss es ja ein Wunderstoff sein.

Studien an Tieren untermauern Wirksamkeit für den Fettstoffwechsel

Erste Belege hierfür fanden sich dann in Studien an Tieren. Einige dieser gesunden Wirkungen waren u.a. eine Senkung des Fettanteils im Blut, eine Prävention von Osteoporose oder eine Verringerung des Blutzuckers. Außerdem konnte man ein entzündungshemmender Effekt nachgewiesen werden. Und auch zur Verbesserung der Wundheilung bei Tieren taugte das Gelee. Es unterstützt nämlich den Heilungsprozess, indem es das Wachstum der Zellen anregt und sogar bei Perforationen des Trommelfells beschleunigte es das Genesen. Daneben bedingt es ebenso eine bessere Abheilung von Tumoren.

Besonderes Aufsehen erregte dabei eine Studie aus dem Jahre 1995, bei der man Ratten gefriergetrockneten Weiselfuttersaft verabreichte. Im Anschluss daran senkte sich deren Cholesterinwert und der Anteil am gesunden HDL-Cholesterin stieg an. Allerdings wurde bei den Tieren zuvor eine Hyperlipidämie verursacht und ihr Fetthaushalt so künstlich aus dem Gleichgewicht gebracht. Letztlich wurde er durch die Verabreichung des Gelees also nur wieder normalisiert.

Studien an Menschen mit Gelee Royal verliefen ebenfalls positiv

Diese Tierstudien führten dazu, dass die Forscher große Hoffnungen hegten, mit dem Gelee auch Menschen heilen zu können. So wurden die ersten Studien an Menschen durchgeführt.

Eine der davon stammt aus dem Jahr 2004. Dabei gab man 51 Frauen, die sich in den Wechseljahren befanden, über mehrere Monate Melbrosia, das eine Mischung aus Weiselfuttersaft, Bienenblütenpollen und fermentierten Blütenpollen darstellt. Tatsächlich stellte sich eine Verbesserung des Fettstoffwechsels ein und der Anteil an dem gesunden HDL-Cholesterin und Triglyceriden stieg, während das Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin abnahm.

Allerdings kann diese Wirkung eben nicht hundertprozentig auf das Gelee zurückgeführt werden, da es ja nicht die einzige Zutat darstellt.

Eine weitere Studie, die allein den Wirkstoff testete, führte dann zu folgendem Ergebnis: Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin sanken, Triglyceriden und HDL-Cholesterin blieben jedoch gleich. Diese 2007 in Japan durchgeführte Vergleichreihe basierte aber auf einer sehr geringen Fallzahl. Die These wurde nämlich an nur 7 Probanden verglichen. Da sich so gewonnene Ergebnisse kaum auf die Gesamtpopulation übertragen lassen, galt der Sachverhalt weiter als ungeklärt und wurde dann 2010 von einem Forscher der Universität Gießen erneut aufgegriffen.

Er überprüfte den Sachverhalt an einer Gruppe von knapp 50 Teilnehmern. Dies zeigte, dass das Präparat lediglich bei älteren Personen mit krankhaft hohem Cholesterinspiegel eine Verbesserung bewirkt. Das bezieht sich aber nur auf den HDL-Cholesterin, dessen Anteil so erhöht werden konnte. Die Verabreichung des Gelees hatte keinerlei Effekt auf LDL-Cholesterin, Gesamtcholesterin oder Triglyceride.

Die unterschiedlichen Ergebnisse in der Arbeit von 2007 und 2010 werden von Henschel selbst hauptsächlich dadurch erklärt, dass die vorhergehende Studie fehlerhaft sei. Schließlich sei hier das Durchschnittsalter zu niedrig, um die Korrelation mit dem Alter aufzuzeigen. Außerdem seien die Teilnehmer alle gesund gewesen, was die Studie an sich disqualifiziere, da der Wirkstoff ja eben für Patienten, die an Hypercholesterinämie litten, verglichen werden sollte. Was dagegen ein Indiz dafür sein könnte, dass sich das Gelee doch positiv auf den Fettstoffwechsel auswirkt, ist die Kürze von Henschels Studie. Im Gegensatz zu der These aus dem Jahr 2007 dauerte der Versuch nämlich nicht 4, sondern bloß 2 Wochen. Und vielleicht stellt sich der Effekt erst nach einer längeren Zeit ein.

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