Apitherapie bezeichnet die medizinische Verwendung von Bienenprodukten. Der Begriff setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern Apis, was für Biene steht, und therapeua, das Verb für behandeln, zusammen. Bei diesem Verfahren kommen u.a. Bienenwachs, -gift oder Gelée royale zum Einsatz.

Derzeit wenden nur wenige Mediziner diese Methode an und setzen dagegen eher auf Behandlungen mit pharmazeutischen Produkten. Dies war nicht immer so. Schon seit Jahrtausenden werden Bienenprodukte gegen u.a. gegen Entzündungen und bei Darmerkrankungen verschrieben. Die ersten Anwender dieser Therapie waren bereits die alten Römer und kein Geringerer als der griechische Arzt Hippokrates. Das Wissen um die Wirkung des Gelee Royals verbreitete sich in der Antike rasend schnell.

Pinicillin drückte Apitherapie mit Bienenprodukten in den Hintergrund

Auch in Deutschland wurden Produkte aus Bienenerzeugnissen für medizinische Zwecke. Hauptsächlich wurden solche Erzeugnisse eingesetzt, um schädliche Bakterien abzutöten. Als Fleming mit dem Penicillin eine effektivere Methode dafür fand, rückten die Bieneprodukte immer weiter in den Hintergrund. In anderen Ländern ist die Apitherapie noch nicht in Vergessenheit geraten. In Amerika, Japan oder Brasilien wird noch immer an diesen Wirkstoffen geforscht und man verschreibt Bienenprodukte häufig in Kombination mit anderen Therapien.

Derzeit entdecken auch immer mehr deutsche Ärzte die heilende Wirkung von Bienenprodukten wieder und einige wenige Forschungen sind sogar dem Thema gewidmet. Vor allem in der Kinderklinik in Bonn werden gerade einige Versuche durchgeführt. Daneben forscht u.a. die Universität Bochum an der Wirkung von Propolis auf Tumore. Die Charité in Berlin schwört auf Medihoney(c), einem mit Gammastrahlen behandelten Manuka Honig aus Neuseeland.

Befürworter dieser Erzeugnisse nehmen sogar an, dass die häufigere Verwendung die Kosten bei der Behandlung einiger Krankheiten deutlich reduzieren könnte.

Bestandteile der Apitherapie mit Honigprodukten

Bei der Apitherapie werden auch Blütenpollen eingesetzt. Sie spenden dem Körper viele verschiedene Vitamine und daneben auch Aminosäuren, die die Leistungsfähigkeit unseres Organismus erhöhen. Blütenpollen stärken auch unser Immunsystem und sind hilfreich bei Erkrankungen der Leber. Verschrieben werden die Pollen auch bei Kurzsichtigkeit.

Bienenwachs ist ebenfalls ein Bestandteil der Apitherapie. Es wird jedoch nicht verzehrt, sondern als Auflage benutzt.

Propolis wird verwendet, um Bakterien abzutöten und Erkältungen zu lindern. Außerdem soll es Tumore bekämpfen kann. Und auch bei Arthritis reduziert es die Beschwerden und kann übrigens sogar als Schmerzmittel verwendet werden. Darüber hinaus wirkt es sich noch positiv auf die Zähne aus. Es reduziert die Chance für eine Bildung von Karies oder Parodontose.

Paradoxerweise wird das Bienengift eingesetzt, um chronische oder akute Schmerzen zu stillen. Daneben unterstützt es den Körper bei rheumatischen Problemen und fördert die Mobilität. Selbst gegen Multiple Sklerose hilft es, wie eine Studie nachgewiesen hat.

Selbstverständlich gehört auch das Gelée royale zum Repertoire der Apitherapie. Dabei geht es vor allem um den Verzehr von Gelee Royal. So bedingt es ein besseres und stabileres Immunsystem und wird als Unterstützung für die Zeit nach einer Chemotherapie verschrieben, da der Körper dann besonders geschwächt ist und einen großen Nutzen aus den gesunden Inhaltsstoffen zieht.

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